Nahwärme in Geisweid

Die Deutschen Edelstahlwerke (DEW) waren seit jeher bemüht, die im Werk Siegen-Geisweid in den verschiedenen Prozessebenen anfallende Abwärme zu verwerten. Dies stößt allerdings innerhalb der Werksmauern an gewisse Grenzen. Es ist daher sinnvoll, die Betrachtung auf die Möglichkeiten in der Umgebung auszuweiten.

So entstand die Idee, die überschüssige Wärme, es geht dabei um ca. 20 MW, im Stadtteil Geisweid für verschiedene Zwecke zu nutzen. Es entstand eine Projektgruppe, die auch von der Stadt Siegen sehr viel Rückenwind bekam. Nach ersten Vorgesprächen wurden alle interessierten Unternehmer im Umfeld von ca. 2 km zu einer Informationsveranstaltung am 15.10.2013 eingeladen.

Beispiel eines Nahwärmenetzes bei Overath

Beispiel eines kürzlich bei Overath realisierten Nahwärmenetzes

Beispiele für Nah- und Fernwärmenetze gibt es in Deutschland bereits eine ganze Reihe. Die Firma TMT mit Ihrer Tochtergesellschaft TWT verfügt hier über eine sehr gute Expertise. Neu am Projekt Energie für Geisweid ist, dass als Energiequelle die Abwärme von vergleichsweise kleinen Industrieprozessen genutzt werden soll.